22. Weser-Tidenrallye trotz starkem Wind ein voller Erfolg

22. Weser-Tidenrallye trotz starkem Wind ein voller Erfolg.

  • Die Wettervorhersage am 22.Mai 2004 stellte das Organisationsteam der 22. Weser-Tidenrallye vor die schwere Entscheidung: Starten oder absagen. Für die Region war Windstärke 7 bis 8 vorausgesagt, in Böen sogar bis zu 10. Das wäre für eine sichere Fahrt zu viel! 251 Paddler und Ruderer hatten sich für die Rallye gemeldet. Auf Bitten der Regattaleitung verzichteten weniger erfahrene Teilnehmer auf ihren Start und erhielten dann trotzdem ihre Medaille.
  • Um 12.00 Uhr gab der Bremer Sportsenator Dr. Thomas Röwekamp vom Polizeischiff aus den Startschuss, und etwa 150 bunte Boote gingen vom Sportboothafen Großensiel in Nordenham auf die Reise. Rasmus war ihnen gnädig: Der tatsächliche Wind war deutlich geringer als angekündigt. Bei gutem Schiebewind erreichten zwei Drittel der Teilnehmer das Goldziel bei Tura an der Lesum nach 44 km, die übrigen waren nach 30,7 km mit ihrer Leistung am Silberziel in Berne zufrieden. Wenn auch bei dieser Veranstaltung nicht entscheidend ist, wer zuerst ankommt, sind doch die Leistungen des Ruderervierers aus Osterholz-Scharmbeck (3 Std.10 Min) und von Wolfgang Metzeltin vom Verein Störtebecker im Kajak-Einer (3 Std. 30 Min) besonders zu würdigen. Alle anderen Fahrerinnen und Fahrer trafen deutlich vor dem Kippen der Tide ein. Ob Erster oder Letzter ist bei dieser Veranstaltung nicht so entscheidend, alle bekommem die gleiche Auszeichnung.
  • Vorbildlich gesichert wurden die Sportler durch Boote des Landesverband Motorbootsport Bremen, der DLRG, der Wasserschutzpolizei und des Landes-Kanu-Verbandes Bremen. Erstmalig fand eine Kooperation der niedersächsischen und der Bremer Wasserschutzpolzei statt. So waren die NIEDERSACHSEN 7 und die BREMEN 15 dabei, um alle Teilnehmer sicher ins Ziel zu begleiten und die großen Dampfer und Containerschiffe per Funk um Vermeidung von größeren Wellen zu bitten. 
  • Ausrichter und Teilnehmer waren sich einig, die Tidenrallye ist immer wieder ein beeindruckendes Erlebnis. 
  • presse 22