Ex-Bremer Oetken Erster im Goldziel

logo blocklandmarathon 201621. Bremer Kanu-Blocklandmarathon

Rainer Jüttner 29.09.2016

Bremen. Besser hätte das Wetter kaum sein können, als der 21. Bremer Blocklandmarathon auf der Lesum am Steg von Tura Kanusport pünktlich gestartet wurde. Mit einer Kurz- und einer Langstrecke war für jeden etwas bei der Veranstaltung dabei, die sich gleichermaßen an Wettkampf- und Freizeitsportler wendet. Für 34 Kanutinnen und Kanuten in 29 Booten führte der Kurs über Lesum, Wümme, Kleine Wümme nach 17 Kilometern zum Silberziel beim Verein für Kanusport Bremen (VKB) hinter der Munte, oder weiter über Kuhgraben, Wümme und Lesum nach 41 Kilometern zurück zu Tura. Zwei oder drei Umtragestellen waren zu bewältigen, bei denen sich die Wanderfahrer gegenseitig halfen, während die leichten Rennboote geschultert und schnell hinter Wehr oder Schleuse wieder eingesetzt wurden. Für diejenigen, die es etwas ruhiger angehen wollten, stand der Schleusenwärter in Dammsiel mit geöffnetem Tor bereit.

 

 

Die Rennfahrer vom VKB nutzten den Marathon als kleine Übungseinheit und kamen mit 1:40:13 beziehungsweise 1:41:09 Stundenh ins Silberziel. Die schnellste Zeit auf der Goldstrecke im Rennboot fuhr Fabian Oetken mit 3:44:15 Stunden, dicht gefolgt von Marcus Schmiedendorf (Tura) und Gerd Alpers, der aus Rendsburg angereist war. Der Bremer Oetken lebt jetzt in Neumünster und hatte aus seinem neuen Verein vier Mitpaddler in zwei Rennzweiern zur Veranstaltung mitgebracht, die mit den viert- und fünftschnellsten Booten ins Ziel kamen.

Bei den Wanderfahrern auf der Goldstrecke kam Stefan Willener-Kirschner (Tura) im Einer nach 4:34:02 Stunden als Erster bei Tura ins Ziel. Auf dem Wasser war diesmal auch Ronald Schnor, der lange Jahre diese Veranstaltung organisiert hat. Nun paddelt er selbst mit und hat die Organisation an den Landeskanuverband übergeben.

Das neue Team, bestehend aus Lutz Steenken von Tura als gastgebender Verein, Jan Eggemann vom VKB als Marathon-Kenner, sowie Olaf Dilling und Inge Voigt-Köhler von den Kanusport-Freunden, die für die Meldungen und Organisation zuständig waren, war mit dem Ablauf mehr als zufrieden.

In vielen Boots- und Altersklassen starteten nur wenige Teilnehmer, oft sogar nur ein Kanute. Die Pokale wurden vergeben an den jüngsten Teilnehmer mit 14 Jahren (Josef Köhler, Bad Bederkesa) der erstmalig die Goldstrecke bewältigte und an den ältesten Teilnehmer, den 80-jährigen Horst Diedrich (Tura), der nach 41 Kilometern behände aus dem Boot stieg. Außerdem erhielten Ulrike von See (Bad Bederkesa) als einzige Frau, die die Goldstrecke fuhr, sowie die stärkste Auswärtsmannschaft aus Neumünster weitere Pokale.

Blocklandmarathon 2016