Carolin Storch überragt mit fünf Titeln

Bremer Nachwuchskanuten glänzen bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hamburg

Von Marlo Mintel Bremen. Bremens Nachwuchskanuten sind der Konkurrenz bei den norddeutschen Kanurennsportmeisterschaften in Hamburg davongefahren. Die von Ranghild Oetken trainierten Aktiven der Kanurenngemeinschaft Bremen qualifizierten sich für die Deutschen Meisterschaften vom 25. bis 29. August in Köln.

Auf der Dove-Elbe erpaddelten sich die Kanuten mehrere Meistertitel. Besonders erfolgreich an den vier Tagen war die 16-jährige Carolin Storch. Sie kann sich ab sofort fünffache norddeutsche Meisterin in der Altersklasse der 15- bis 16-Jährigen nennen. Die Kanutin vom Verein für Kanusport Bremen siegte im Zweier über 500 Meter, 5000 Meter und zusammen mit Julia Günther über 200 Meter. Auch im Vierer über 200 Meter und 500 Meter hatte sie mit ihren Partnerinnen der Konkurrenz aus Hamburg, Bremen, Niedersachsen, S.hleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern keine Chance gelassen.

Jeweils drei Titel holten sich der 16-jährige Lilienthaler Ingo Freiling und der gleichaltrige Bremer Malte Kalter in der Klasse männliche Jugend der 15- bis 16-Jährigen. Beide siegten zusammen über 1000 Meter und holten den Vizetitel über die lange Distanz von 5000 Metern. Im Vierer krönten die beiden zusammen mit Moritz Meng und Marvin Stryga über 200 Meter und 500 Meter vier unvergessliche Tage in Hamburg.

Auch Torben Blume und Sven Paufler vom Störtebecker Bremer Paddelsport bildeten in der Klasse Schüler A der 13-bis 14-Jährigen ein starkes Duo. Zusammen siegten sie über 2000 Meter. Für Platz zwei reichte es über 500 Meter. Blume zeigte im Einer eine starke Leistung über 1000 Meter und siegte.

In der Leistungsklasse der über 18-Jährigen rundeten Alexander Minich und Leon Spitzer das erfolgreiche Abschneiden der Bremer Kanuten ab. Beide waren gemeinsam über 200 Meter und im Vierer zusammen mit den Brüdern Kai und Jan Eggemann über die gleiche Distanz erfolgreich. Zusätzlich wurde im Vierer über 500 Meter ein zweiter Platz eingefahren.
Insgesamt 16 bis 18 Stunden trainieren die Nachwuchskanuten in der Woche für den Erfolg, vorwiegend auf dem Unisee, auf dem Kuhgraben oder im Winter auf der kleinen Wümme. "Es geht im Kanusport um Gleichgewicht und Athletik", erklärte Trainerin Oetken. "Es ist eine Ausdauersportart. Wir gehen viel schwimmen und laufen, betreiben intensive Gymnastik und trainieren viel mit Medizinbällen."

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG, Datum: 12.08.2010

(WK-Stadtteilkurier Mitte Seite 6)