Anpaddeln 2016 des LKV Bremen

anpaddeln 2016 b1Dicht gepackt lagen die bunten Kajaks auf der Wiese vor dem Bootshaus des WSV Westen.

Die Paddler dazu standen entweder noch Schlange am Grill oder saßen schon mit Wurst oder Steak versorgt an den Tischen in der Frühlingssonne. Und diese meinte es am 3. April wirklich gut mit den Bremer Kanuten. Nachdem auch noch der offizielle Stempel für das LKV-Anpaddeln wieder aufgetaucht war, konnte das Paddlerherz voll und ganz zufrieden sein mit diesem Saisonstart.

 Sogar ein Film wurde darüber hergestellt: - Heikos-Welt

 

Herrschte morgens noch Hochnebel, so kam dann am Vormittag die Sonne hervor. Ein laues Lüftchen sorgte dafür, dass sie nicht gleich als zu warm empfunden wurde. An der bekannten Einsatzstelle in Rethem fanden sich an diesem Morgen wieder rund 100 Paddler aus Bremer Vereinen ein. Aber auch das eine oder andere Boot von jenseits der Bremer Landesgrenzen konnte gesichtet werden. Der noch gute Wasserstand sorgte für ein weitgehend unkompliziertes Einbooten.

Schon kurz hinter dem Ort wurden die ersten Störche auf ihren Nestern oder am Ufer gesichtet.

Im weiteren Verlauf der Aller bis Verden waren in diesem Jahr alle Nester belegt. Bedingt durch die noch sehr nassen Wiesen dürfte der Tisch für Familie Adebar reich gedeckt sein.

Die Strömung trug die Boote rasch vorbei an Hülsen mit seinem markanten Feuerwehrturm. Die halbe Strecke bis zur Mittagsstation Westen war im Nu geschafft. Bald wurden links schon die Windmühle und der Kirchturm von Westen sichtbar. Doch bis dorthin mussten die Paddler noch zwei weite Allerschleifen hinter sich bringen.

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Die Bewirtung bei den Wassersportfreunden im kleinen Ort Westen ließ wieder keine Wünsche offen. Nur zu ungern tauschte man nach der Pause den Sonnenplatz an Land gegen seinen Bootssitz. Doch auch die restlichen 12 Kilometer wollten noch geschafft werden.

Vorbei an Barnstedt und Ahnebergen kamen schon bald die Silos des Industriegebietes in Verden-Eitze in Sicht. Zuvor glitten die Kajaks noch an hoch am Allerhang gelegenen exklusiven Wohnhäusern mit eigenem Uferstreifen entlang. Schon kommt nach einer scharfen Rechtskurve die neue Eisenbahnbrücke in Sicht. Ganz in Blau gehalten verdeckt sie die dahinter liegende alte Brücke, auf die nun nach Jahren des Dienstes nur noch der Abriss wartet.

Spätestens nach Passieren des Bootshauses des Verdener Rudervereins wußte der Kanute, dass wenige Meter weiter am Bootshaus des WSV Verden das diesjährige Anpaddeln sein Ende finden wird.

Während sich ein Teil der Sportler an bereitstehendem Butterkuchen und Kaffee stärkte, holten die guten Geister der Vereine bereits die Autos zurück. Ohne große Hektik verlief das Beladen von Autos und Hängern. Man merkte, dass die Routine über die Wintermonate nicht gelitten hatte.

Der erste Frühlingssonntag dieses Jahres neigte sich dem Ende zu und wohl jeder war froh, dass das Anpaddeln, nicht wie in den Jahren zuvor, bereits im März stattgefunden hatte.

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Und hier alle Impressionen noch mal als Film  - herzlichen Dank an Heiko Torka, Tura-Kanusportabteilung: