Rückblick auf die Maritime Woche: Der Bremer Kanusport zeigte Flagge

maritimeWoche-2013-k

Ab Samstagmittag wurden den Spaziergängern und Zuschauern an der Schlachte interessante Einblicke in die vielen und so verschiedenen in Bremen ausgeübten Wassersportarten geboten.  Mehrheitlich kommt dabei  Motorkraft zum Zuge, und auch die allgemein eher auf Wind vertrauenden Segler kommen offenbar ganz ohne diese Unterstützung nicht aus. 

Allein auf die eigene Muskelkraft hingegen setzen Kanuten und Ruderer.

Als die Kanusportler ins Blickfeld kamen, fiel einerseits die verwirrende Vielfalt an Bootstypen auf –vom Kanadier über Fahrtenboote bis zu Rennsport- und Freestylekajaks war alles vertreten–, und andererseits das vom Kindes- bis ins sehr reife Alter reichende Spektrum der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Was mit den verschiedenen Booten alles möglich ist, zeigte vor allem die Kanujugend von BKW (Bremer Kanuwanderer) und KSF (Kanusportfreunde).  Auch im Rennsport sind Bremer Kanutinnen und Kanuten im internationalen Vergleich sehr erfolgreich. Kirsten Engelmohr, obwohl gerade erst zurück aus Kopenhagen von der

ICF CANOE MARATHON WORLD CHAMPIONSHIPS, hatte es sich nicht nehmen lassen, an diesem Tag auf der Weser dabei zu sein. In Kopenhagen hatte sie tags zuvor der langen Reihe ihrer Erfolge einen weiteren hinzugefügt. Der Zweierkajak mit der Spanierin Carmen Campos Paches und ihr ging nach 17,4 km und 4 Portagen als erster über die Ziellinie: GOLD!   

maritimeWoche-2013